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Shoppen leicht gemacht

Bekannteste Shoppingmeile der Stadt ist die Königstraße, die sich vom Hauptbahnhof bis zur Höhe des Tagblatt-Turms zieht. Hier reihen sich vor allem die aus anderen Städten bekannten Kaufhausketten. Mit Spannung (und Skepsis) wurden die Königsbau-Passagen mit ihrer Mischung aus Exklusiv- und Massenangebot, die im April 2006 ihre Pforten geöffnet haben, erwartet.
Interessanter wird's auf jeden Fall, wenn Sie abseits des großen Einkaufs-Highways durch die Auslagen stöbern. Die Schulstraße verbindet Königstraße und Marktplatz, hier finden Hungrige in Fastfoodläden und Stehkantinen wonach sie suchen. Hinter den Fassaden hübscher Giebelhäuser und schöner Fachwerkhäuser laden dagegen in der Calwer Straße exquisite Geschäfte - vor allem für Mode, Schmuck und Lederwaren - zum Bummeln ein. Hier weht noch ein wenig der Hauch der Stadtgeschichte: In einem der letzten noch verbliebenen Altstadtteile hat die Stadt den Straßenzug mit seinen Häusern aus dem 15. bis 19. Jh. großzügig saniert.
Die Markthalle neben dem Alten Schloss bietet exotische Köstlichkeiten, Obst, Gemüse und Gewürze aus aller Herren Länder an. Es lohnt ein Päuschen im Caférestaurant Empore mit Blick auf das Treiben in der Halle.
Kreative Geschäfte wie Galerien, Schmuckwerkstätten und kleine Modeläden haben sich im Schwabenzentrum und im Bohnenviertel versteckt. Beschaulich oder mondän, großstädtisch oder schwäbisch: Stuttgart findet man hier in seiner ganzen Vielfalt.
Viel tut sich auch in Sachen junger und ausgefallener Mode. Labels wie Blutsgeschwister, Poni & Kleid oder by manu beweisen, dass die Designer in Stuttgart einen ganz eigenen Stil an den Tag legen.
Alles auf einem Fleck gibt es schließlich im eleganten Kaufhaus Breuninger am Marktplatz - nach Harrod's in London das zweitgrößte Kaufhaus in Familienbesitz und in Stuttgart eine Institution.

  • Kaufhäuser, Mode & Schuhe
  • Kaufhäuser, Mode & Schuhe
  • Breuninger: Die Stuttgarter gehen »zum Breuninger«. Alles und noch mehr ist zu haben, wenngleich die Orientierung im vierstöckigen Kaufhaus mit der markanten Glaskuppel selbst alteingesessenen Stuttgartern nicht ganz leicht fällt. Mode ist nach Marken geordnet, es gibt einen wahrhaft geschmackvollen Süßwarentunnel und eine große Parfümabteilung. Den Kaffee in der Passage nimmt man vor allem am Wochenende zu Klavier- oder Jazzklängen ein.
  • Abseits: Wie eine Fata Morgana leuchtet der Abseits-Schriftzug über dem Beton des neu gestalteten Kleinen Schlossplatzes. Trendjäger finden im stylischen Verkaufsraum exklusive, ausgeflippte Designerteile, die vor allem bei Szenegängern äußerst beliebt sind.
  • Gemini: Angesagt ist der Londoner Stil der 1970er- und 1980er-Jahre. Lack- und Ledermode, punkiges Zubehör, Nieten-Halsbänder und eine enorme Auswahl an Buttons. Fritz-Elsas-Str. 50
  • Geschwisterliebe: Stücke der Stuttgarter Designer »Blutsgeschwister« hängen hier ebenso an den Stangen wie Ausgefallenes und -geflipptes von De Puta Madre, Teenage Millionaire, Evisu oder Abercrombie & Fitch sowie Kreationen noch unbekannter Modeschöpfer. Eine echte Fundgrube für Freunde des etwas anderen Klamottengeschmacks.
  • Horst Wanschura: Chic und Stil sind die Schlagwörter der Designeravantgarde-Adresse. Hier wird ausgefallene Mode von Yamamoto bis Gaultier geboten - oder Horst Wanschura entwirft gleich selbst. Kronprinzstr. 28
  • Modehaus Fischer: Das Traditionshaus auf der Königstraße. Hier sind Marken wie Prada, Miu Miu, Versace, Armani und Boss zu Hause. Allerdings war es schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.
  • Polyester Pop: Obwohl nicht gerade riesig, präsentiert sich der Laden als äußerst vielseitig. Nicht nur lassen sich hier Mode und Accessoires finden, auch junge Designer bekommen die Chance, ihre Stücke außerhalb des Internets zu präsentieren. Und weil's so schön ist, kann man auch originelle Einrichtungsgegenstände kaufen und Kostüme ausleihen. Gerberstr. 17
  • Øbscür: Mode und alles was dazu gehört aus Flower-Power-Zeit und Mittelalter in einem Geschäft vereint. Outfits der 1970er-Jahre wie bunte Hemden und Schlaghosen aus zweiter Hand, aber in der Mittelalter- und Gothic-Ecke auch Keltenschmuck, Trinkhörner, Räucherwerk und Amulette.
  • Laufwerk: In diesem Schuhgeschäft sitzt die Fußbekleidung wie angegossen. Kein Wunder: Sie wird handgefertigt, vom ersten Fußabdruck bis hin zum fertigen Stück aus Kalbs-, Büffel- oder Schlangenleder. Dabei ist es ganz egal, ob ein Damen- oder Herrenfuß Modell gestanden hat.
  • Salamander Lagerverkauf: Im Outletcenter neben dem Stammsitz in Kornwestheim finden sich nicht nur Restposten und Auslaufmodelle von Salamander, sondern auch von Sioux, Bugatti, Timberland, Adidas usw. Dazu werden Handtaschen, Hemden, Krawatten und einiges mehr angeboten.
  • Tamarillo: Schicke, bequeme und ausgefallene Schuhe aus England, Italien und Spanien stehen in diesem kleinen Laden zum Verkauf. Rotebühlstr. 131
  • Musik & Videos
  • Musik & Videos
  • Einklang: Klassische Musik für die es hier perfekte Beratung gibt, aber auch Jazz, Weltmusik und Soundtracks. In zwei Hörkabinen kann man den ganz persönlichen Musikgenuss erleben.
  • Ratzer Records: Seit 21 Jahren eine der Adressen in Stuttgart für Freunde des Rock, Metal, Indie und Alternative. Die Töne gibt's auf CD, DVD und - erfreulicherweise auch die aktuellsten Scheiben - auf Vinyl. Gut sortiert ist auch das Onlineangebot, im Laden sind außerdem Lesestoff und Ratzer-T-Shirts erhältlich.
  • Second Hand Records: Da gab es doch diese eine obskure Liveplatte von dem Typen mit der schneidenden Stimme… So oder so ähnlich hört es sich an, wenn sich die Kunden im Paradies aller Musikfans sachkundige Beratung holen. Wer schon weiß, was er will, wird bei allen Musikrichtungen fündig, ob CD oder Vinyl - und das zu fairen Preisen.
  • Märkte
  • Märkte
  • Bauernmarkthalle: Obst und Gemüse, Wurst und Fleisch aus ökologischem Anbau, Blumen - alles aus eigener Produktion. Ökogetränkemarkt mit 200 Weinsorten und 70 verschiedenen Säften. Mehrere Male im Jahr werden Aktionstage gefeiert wie die »Internationalen Schwäbischen Maultaschentage« oder das Erdbeerfest. Früher wurden in der Halle Straßenbahnen gewartet. Herderstr. 13
  • Schmuck & Uhren
  • Schmuck & Uhren
  • Charlotte: Viele Anlässe, ein Ring: Das Traditionshaus aus Ulm hat mit seinen wandelbaren Schmuckstücken einen Nerv getroffen. Auf der Basis eines silbernen Rings kann je nach Bedarf üppige Farbenpracht oder elegante Schlichtheit montiert werden. Die Variationsmöglichkeiten sind schier unendlich.
  • Martina Lang Schmuck: Langs Schmuckstätte ist Laden, Atelier und Werkstatt - alles in einem. Unikate und kleine Serien werden hergestellt, Ringe und Ketten, von denen einige sogar duften können.
  • Spielzeug
  • Spielzeug
  • Spielwaren Kurtz: Spielsachen über drei Stockwerke und in unzähligen Regalen. Vom ersten Teddy bis zur digitalen Modelleisenbahn, von der wertvollen Puppe bis zum Adventure-Kartenspiel - da freut sich der Nachwuchs und die Eltern schielen schon mal in den Geldbeutel.
  • Alles, was das Herz begehrt, nicht nur das von Kindern, in Form von Holz und anderen natürlichen Materialien. Vom Riesenbuch, kleinen und großen Drachen und Kasperlepuppen bis zu Glasmurmeln, Postkarten, Jonglierbällen und Kreiseln reicht die Palette, dazu kommen noch extravagante Bekleidung und ebensolcher Schmuck. Lautenschlagerstr. 24
  • Sonstiges
  • Sonstiges
  • Alte Tabakstube: Versteckt im Torbogen am Schillerplatz gibt es in der Tabakstube Pfeifen, zahlreiche Havanna-Spezialitäten, Importzigaretten und Humidore. Dazu werden auch die passenden Tropfen in Form von Calvados, Cognac und viele verschiedene Sorten Single-Malt-Whiskys angeboten. Schillerplatz 4
  • Artani: Ein Kunsthaus mit Klasse zum Kaufen und Staunen: Mundgeblasene Vasen stehen neben Plastiken, Keramik und Accessoires; Seidenschals, Kunstspielzeug und Modeschmuck sind auch im Angebot - alles ein bisschen edler und teurer. Drei- bis viermal im Jahr stellt »Artani« auch Kunst im Schaufenster aus.
  • Gagarin: Möbel, Accessoires und echter Nippes, Kugelsessel und Tropfenlampen im braunen, orangefarbenen oder silbernen Design der 1950er- bis 1970er-Jahre, auch zum Ausleihen.
  • Gewand: Schuhe aus den 1950er- bis 1990er-Jahren, szenig bis elegant. Für ein Drittel des Kaufpreises kann man passende Brillen oder Taschen ausleihen. Vogelsangstr. 31
  • Hochlandkaffee: Die Stuttgarter Kaffeeröster punkten nicht nur mit 25 verschiedenen Sorten des aromatischen Getränks, sie bieten auch exklusives Naschwerk und 80 Sorten Tee an. Wer Lust auf einen kleinen Koffeinschub verspürt, kann diese im feinen Stehcafé Holanka Bar befriedigen.
  • Merz & Benzing: Gibt's nicht gibt's nicht, könnte man meinen in Stuttgarts traditionsreicher Einkaufsoase über der Markthalle. Möbel und Geschirr, Stoffe und Pflanzen, Spielzeug, Bücher, dazu die vielleicht besten Blumensträuße der Stadt - allerdings hat alles seinen Preis. Und wenn die Auswahl zu schwer fällt, gibt das Café auf der Empore bei einem Cappuccino Bedenkzeit.
  • Pappe la Papp: Der Name stimmt nur noch bedingt: Möbel aus Pappe sind kaum noch im Angebot. Stattdessen gibt's jede Menge außergewöhnliche Möbel von Bretz oder Rolf Benz, dazu finden sich im sympathisch vollgestellten Laden jede Menge nützliche und witzige Accessoires. Der Clou: Im Nachbarhaus können Kunden in eigens eingerichteten Räumen die Wirkung der Stücke testen.
  • Picadilly English Shop: Gleich neben der wohl einzigen roten Telefonzelle in Süddeutschland geht es »very british« zu: In den Regalen stehen Cookies und Marmelade, H+P-Sauce, Thriller und Videos, Zeitschriften und Geschenke für Englandfans. Schellingstr. 11
  • Richies's Kolonialwaren: Sie haben schon alles? Kann gar nicht sein, wenn Sie noch nicht bei Richie's waren. Extravaganter Schmuck macht sich hier den Platz streitig mit Schlüsselanhängern, indischen Holzfiguren, ausgefallenen Taschen, mehr oder weniger nützlichen Accessoires, prachtvollen Büchern, Postkarten aus fernen Ländern und, und, und.
  • Samt & Sonders: Die Macht der Farbe auf prächtigen Seidenkissen, Schals und Kelims. Kleine Möbelstücke und Gefäße, die einen Hauch von Morgenland ins Bohnenviertel tragen.
  • Stuttgart Teeladen: Das unwiderstehliche Duftgemisch von rund 500 Sorten Tee begleitet das Stöbern in den Regalen. Neben den Kräutern verkauft der älteste Teeladen der Stadt auch Holzspielzeug und Kosmetik. Nadlerstr. 4
  • Tritschler: Das Einrichtungs- und Geschenkehaus ist mit seinen 275 Jahren Geschichte womöglich der Methusalem unter Stuttgarts Geschäften. Im Stammhaus am Marktplatz finden sich Glas, Porzellan, Besteck und Küchenutensilien aller renommierten Marken. Die Filiale in der Königstraße mit dem Zusatz »Lifestyle« gibt sich trendig.
 
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